German Open Championships

GOC Termine

2016
09. - 13. August - 30. German Open Championships

2017
08. - 12. August - 31. German Open Championships

2018
07. - 11. August - 32. German Open Championships

Die Geschichte der German Open Championships

1984-1986: 
Der baden-württembergische Tanzsporttrainer Harry Körner (Calw) hat die Idee, ein dem Traditi-onsturnier in Blackpool ähnliches Turnier aufzuziehen und findet im Mannheimer Clubpräsident Alex Buttweiler schnell einen Mitstreiter. Die für Deutschland einmalige Form des Turniers: Amateure und Professionals aller Sektionen und Altersklassen tanzen innerhalb einer Veranstaltung. Körner ist für die Verbindungen zu den Professionals zuständig, Buttweiler ebnet die örtlichen Wege. Werner J. Braun, der Präsident des Baden-Württembergischen Tanzsportverbandes (TBW), lässt sich von der Idee begeistern und wird Fürsprecher beim Deutschen Tanzsportverband. Der gibt zunächst für ein Jahr die Genehmigung. 

1987:
Die 1. German Open Championships finden Anfang September an drei Tagen im Mannheimer Rosengarten statt. Verantwortlich ist eine GdBR mit Harry Körner als persönlichem Gesellschafter sowie den weiteren Gesellschaftern TC Blau-Gold Casino Mannheim und dem Tanzsportverband Baden-Württemberg (TBW). Die Organisation vor Ort übernehmen weitgehend ehrenamtliche Mitarbeiter aus dem TC BGC. 
Rund 600 Paare aus Deutschland und dem benachbarten Ausland gehen an den Start. Weil Tanzen als Sport in den Mittelpunkt rücken soll, hat die Veranstaltung keinen Ballcharakter. Es gibt 12 Wettbewerbe für Professionals und Amateure (Schüler, Jugend, Hauptklasse, Senioren, Formati-onen) in den Disziplinen Standard und Latein. Der enge Kontakt zwischen Tänzern und Publikum kommt auf beiden Seiten gut an, nach dem Premierenerfolg erteilt der DTV für drei weitere Jahre eine Turniergenehmigung. 

1988:
Die 2. GOC werden auf Mitte Juni vorverlegt, erstmals ist eine kleine Abordnung aus Russland am Start. 

1990:
Die Ostblock-Paare kommen in Massen. Seit Öffnung der Grenzen im Osten haben die GOC eine Pionierfunktion für Russland und andere osteuropäische Staaten. Für deren Paare werden die GOC wegen der relativen Nähe zum wichtigsten Open-Turnier. Der neue Rosengarten-Chef Michel Maugé zeigt Interesse an den GOC und gibt Tipps für die Weiterentwicklung. 

1991:
Die Melde- und Teilnehmerzahlen haben sich seit Beginn mehr als verdoppelt, die 5. GOC werden auf vier Tage verlängert. Neben Deutschland stellt Russland die meisten Paare. Osteuropa wird vor allem beim Nachwuchs führend. 

1993:
Auf Anregung des Rosengarten-Chefs Michel Maugé wird der GOC-Award "La Danse" aus der Taufe gehoben. Erste Preisträger sind die norwegischen Standard-Professionals Lasse Ödegaard/Laila Krageböl. Mit diesem Tanz-Oscar sollen Paare nicht nur für ihre sportliche Karriere, sondern auch für ihre Verbundenheit zu den GOC ausgezeichnet werden. Die Vergabe wird 2004 eingestellt. 

1994/95: 

Hinter den GOC steht jetzt eine GmbH mit den Gesellschaftern Harry Körner, TC Blau-Gold-Casino Mannheim, Tanzsportverband Baden-Württemberg (TBW), Deutscher Tanzsportverband (DTV).

1997:
Die Zahl der gestarteten Paare übertrifft erstmals die Marke 2000, die GOC dauern fünf Tage. Angeboten werden inzwischen 23 Wettbewerbe. Erstmals gilt die neue Startklassenregelung beim Nachwuchs: Juveniles, Juniors I + II, Youth. Gut kommen die neuen Teammatches an. Neu im Programm ist die Kür.
Um die Palette des Tanzsports zu erweitern, findet auch ein World-Cup im Rock'n'Roll statt. 

1998:
Im Rahmen der 12. GOC werden die Europameisterschaften der Professionals über 10 Tänze ausgetragen. Das Interesse der Zuschauer steigt immer mehr, das Publikum wächst auf 5000 pro Tag an - mehr fasst der Rosengarten nicht. 

2000:

Im Rahmen der 14. GOC finden die Rock'n'Roll-Weltmeisterschaften statt. Herr Li aus China besucht die GOC und schaut hinter die Kulissen.

2001:
Die Mannheimer Kongress- und Touristik GmbH schließt einen Veranstalter-Vertrag mit der GOC GmbH. Neuer Rekord: 2632 Paare aus 49 Nationen aller fünf Kontinente gehen an den Start. Die 15. GOC sind gleichzeitig Schauplatz der EM der Latein-Professionals. Außerdem wird ein World-Cup im Tango Argentino eingebunden. 

2002:

Die 15. GOC können sich in punkto Teilnehmerzahlen und Internationalität weiterhin mit Blackpool messen. Die Profi-Turniere gehören erstmals zu den WDC-World-Series. Die interne Organisation wird teilweise professionalisiert. Eine große Delegation an Sportlern und Funktionären aus Peking (China) nimmt an den GOC teil. 

2003:
Die 17. GOC dauern erstmals sechs Tage. Als Kontrastprogramm werden auch die HipHop-Europameisterschaften ausgetragen.

2004:
Die GOC ziehen nach Stuttgart um. Die Zusammenarbeit zwischen der GOC GmbH und dem Veranstalter m:con (vormals MKT) ist beendet. Die 18. GOC finden damit erstmals in Stuttgart im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle statt und dauern wieder fünf Tage. Organisator ist die GOC Tanzevent Management Stuttgart GmbH, Gesellschafter der GOC GmbH sind der TSC As-toria Stuttgart, das TSZ Stuttgart-Feuerbach, der Tanzweltverlag und der Tanzsportverband Baden-Württemberg. Die interne Organisation übernehmen – wie in den ersten GOC-Jahren – vorrangig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Die Stadt Stuttgart unterstützt die Veranstaltung erheblich. 

Während die Amateure der GOC auch am neuen Ort treu bleiben und die Weltelite zu den zu Grand Slams aufgewerteten IDSF-Turniere kommt, machen sich die Professionals zunächst rar. Die Angebote für Kinder und Senioren werden ausgeweitet. Es gibt auch wieder Tango Argentino.

2005:

Die Teilnehmerzahlen steigen. Neu im Programm sind Rising-Star-Turniere für Amateure sowie eigene Wettbewerbe für A-Klasse Amateure und B-Klasse Youth. Als Zuschauermagnet erweist sich Boogie-Woogie, der seither fester Bestandteil der GOC ist. 

2006:

Mittlerweile gibt es 36 Wettbewerbe. Die Profi-Turniere zählen wieder zu den WDC-World Series, die Startfelder werden internationaler. 

2007:
Erstmals in der Geschichte wird die Zahl von 5000 Startmeldungen übertroffen. Eine neue Rekordmarke ist erreicht. 

2008:

Die GOC werden weiterhin ihrem Ruf gerecht, das weltweit größte Tanzsportfestival zu sein. Wieder wurden mehr als 5000 Startmeldungen registriert. Paare aus 46 Nationen von allen Kontinenten gehen an den Start. Das Niveau bei den Amateuren ist absolute Spitzenklasse, die Felder bei den Professionals sind noch nicht zufriedenstellend. Der Internationale Rock'n'Roll- und Boogie-Woogie-Verband vergibt die WM der Boogie Woogie-Oldies nach Stuttgart an die 22. GOC. Für die Hauptklasse findet ein World-Cup statt. 

2009:
Erstmal hat der internationale Rock’n’Roll und Boogie Woogie Verband (WRRC) alle Weltmeisterschaften an die GOC vergeben. Beim Medaillenspiegel belegten die Gastgeber (DTV) zum ersten Mal seit 2005 wieder den zweiten Platz. 

2011 
Gefeiert werden 25 Jahre German Open Championships (GOC). Die Idee der Gründer hat sich etabliert. Heute sind die GOC das größte und bedeutendste Turnier weltweit. Mit weit über 5000 Startmeldungen gehen die GOC-Organisatoren in die fünftägige Turnierwoche. Zum Auftakt wer-den die 25 Jahre GOC gebührend gefeiert. Am Dienstagabend wird es eine Jubiläumsfeier im Beethovensaal geben, bei der namhafte Paare der letzten Jahre ihr Mitwirken zugesagt haben.

Zusammengestellt von Heidi Estler, Vizepräsidentin DTV

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