Gold im Dreierpack
Was die Kinder können, schaffen die Junioren auch: In allen drei Turnieren an den Start gehen und bis ins Finale tanzen. Und das bei vier oder sogar fünf Runden und Startfeldern von 32 Paaren (in der Kombination) bis zu 61 Paaren (in der Lateinsektion). Im Standardturnier gingen 38 Paare an den Start; die sechs Finalpaare tanzten insgesamt vier Runden. Für Danyil Dronyk/Victoriia Melnyk sprang dabei die dritte Goldmedaille der Woche heraus – so ein „Triple“ kennt das Paar schon aus seinem Heimatland, in dem es Meister aller drei Sektionen ist.
Auch Ronin Moldovan/Zsofia Gombos tanzten in drei Endrunden und standen dreimal auf dem Treppchen – einmal Bronze in der Kombination und jeweils Silber in Standard und Latein. Die Endrundentabelle des Standardturniers wies eine kleine Kuriosität auf: Zwei Paare erreichten Platzziffer 12, zwei Paare Platzziffer 24 – da muss das Majoritätssystem die richtige Reihenfolge sortieren. Für Oskars Vasiljevs/Eva Dmitricenko kam auf diese Weise der dritte Platz heraus.
Von den uneinheitlichen Wertungen profitierte schließlich auch das DTV-Paar im Finale: Sebastian Bier/Elisabeth Wilhelm belegten zwar den sechsten Platz im Endergebnis, aber nicht in allen Tänzen.
1. Danyil Dronyk/Victoriia Melnyk, Ukraine (6)
2. Ronin Moldovan/Zsofia Gombos, Rumänien (12)
3. Oskars Vasiljevs/Eva Dmitricenko, Lettland (12)
4. Markuss Kalnins/Dzesika Morderere, Lettland (24)
5. Sebastian Davidek/Viktorie Davidkova, Tschechien (24)
6. Sebastian Bier/Elisabeth Wilhelm, Schwarz-Weiß-Club Pforzheim (27)
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